06.11.2026 – Teil-Entwarnung: Hispeed-Mail Adresse ist wieder online / Outlook funktioniert nicht

6. November 2026

Nachdem mein Hispeed-Mailkonto jetzt 3 Tage offline war, klappt es seit 20:30 Uhr wieder. Zumindest komme ich wieder auf mein Webmail drauf.

Rausgefunden habe ich das, als sich Milan per WhatsApp bei mir meldete und ich mich dann beim Online-Account auf der Sunrise-Website anmeldete. Das funktionierte nämlich 3 Tage nicht!

But suddenly! War ich drin! Somit ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass es mit Outlook auch wieder funktioniert. Das teste ich dann Morgen in der Früh!!

Login für Cablecom Hispeed Webmail

Aber ich komme mit Outlook nicht auf den Account. Weder mit meinem „alten“ Rechner. Noch mit meinem neuen Rechner. Bei letzterem habe ich sowohl POP3, wie auch IMAP ausprobiert. Nix funktioniert. Mit ChatGPT und der Befehlszeilen habe ich dann Folgendes herausgefunden:

Unsere bisherigen Ergebnisse

PrüfungErgebnis
Sunrise WebmailFunktioniert
Hispeed-Konto und Webmail-AnmeldungFunktionieren
DNS-Auflösung pop.hispeed.chFunktioniert
POP3-Port 995Zeitweise erreichbar
POP3 über SSL/TLSVerbindungsaufbau scheitert
Telekom-Mobilfunk-HotspotZeitüberschreitung

Somit kommt mein Rechner auch ohne Outlook nicht auf den POP3 Port und schon gar nicht verschlüsselt. Das heisst: Nochmal zum Sunrise Support.


06.11.2026 – Puerto de la Cruz – Tag 1

6. November 2026

Mein Appartment ist in der direkten Nähe zum Playa Jardin und zum Busbahnhof.

Der Tag begrüßte mich mit blauem Himmel und Sonnenschein.

Aussicht von einem der beiden Balkone gen Norden.
Auf dem Weg zum Café ums Eck fotografierte ich den schneebedeckten Gipfel des Teide.

Somit ging ich in der Früh zum Kaffeetrinken in die „Bar Iris“. Dort gibt es sehr guten Kaffee. Und das Spezielle ist. Am Terrassendach hängen Birdfeeder. Und die sind bei Finken, Kanarienvögel, Spatzen und Sittiche sehr beliebt und gut besucht. Wenn es ruhiger ist.

Kaffee con Leche, Finken und Spatzen beim Café Iris.

Nach zwei Kaffee und einem vegetarischen Toast mit Tomate und Käse ging ich zurück zum Appartment und startete die beiden Laptops. Leider funktioniert mein Cablecom-Mail-Account immer noch nicht. Somit müsste ich auf meinen SBS-Account und WhatsApp ausweichen.

Lykke mit Aussicht auf Teide, Playa Jardin und Punta Brava

Gegen 16 Uhr meldete sich Lykke. Wir verabredeten uns bei ihr nebenan im „Valle Luz“ auf einen Kaffee. Dann erkundeten wir die 3 Pools in der Wohnanlage. Es gibt zwei Pools auf den Dächern der Hochhäuser und einen zur Südseite.

Einer der Pools des „Valle Luz“. Dieser ist im 7. Stock.

Wir wählten den Pool zur Nordseite. Dort sieht man den Teide und die Playa Jardin. Der Teide trägt eine Schneekappe. Und es ist angenehm warm. Um die 25 Grad um 17:30 Uhr. Schrecklich. Das Poolwasser ist frisch, aber auch angenehm.

Teide und Paraglider
Teide mit Schnee

Jetzt warten wir in der Sonne liegend auf den Sonnenuntergang. In einer Stunde. Der wird wieder spektakulär!

Gegen 18 Uhr verließen wir den Pool im 7. Stock. Lykke nahm ein Bier und ein Panasch aus dem Appartment mit und wir wanderten runter zum Playa Jardin.

Leider schoben sich Wolken im Westen bei Buenavista del Norte direkt vor die Sonne. Aber darunter und speziell darüber gab es ein Farbenfeuerwerk.

Danach ging es zurück ins Appartment. Duschen, Umziehen. Jetzt sitze ich beim „Iris“ auf der Terrasse. Draussen!

Der Wirt lässt den Sender „KISS FM“ laufen und ich höre seit Langem wieder einmal „Tasmin Archer – Sleeping Satellite“


06.11.2026 – Gelöst: Hispeed-Mail ist offline (again)

6. November 2026

Entwarnung: Bin seit 20:30 Uhr wider online! Ursache unbekannt.

Falls sich jemand wundert, dass ich auf Mails nicht antworte: Seit Dienstag 03.11.2026 funktioniert mein Hispeed-Mail-Account (schon wieder) nicht!

Seit Dienstag bin ich also Mail technisch von der Außenwelt abgeschnitten. Sunrise arbeitet angeblich mit Hochdruck an einer Lösung. Heute ist der 06.11.2026. Es funktioniert immer noch nicht.

So lange Peter.sperlich@hispeed.ch NICHT funktioniert, bitte an sperlich@smart-building-services.ch mailen!


06.11.2026 – Gesünder Leben! Buch: Essen, wie eine vegane Kriegerin

6. November 2026

„Jane und Ann haben es uns wieder einmal gezeigt: Die beiden sind der lebende Beweis, wie man mit veganer Ernährung und Lebensfreude fit bleibt. Wir alle können viel von ihnen lernen!“ – Michael Greger, Bestseller-Autor von „How Not to Die“

Vegane Kriegerinnen kämpfen für das, was ihnen wichtig ist: Gesundheit, Glück, Gemeinschaft – und ausgewogenes, pflanzliches Essen, das prima schmeckt und schnell und einfach zubereitet ist. Genau dafür stehen die Erfolgsautorinnen Jane Esselstyn und Ann Crile Esselstyn. Statt mit OP-Besteck und Tabletten kämpfen sie mit Messer, Gabel und Kochlöffel gegen Herz- und Gefäßerkrankungen, Diabetes und Co., und ihr Erfolg gibt ihnen recht. Diese Rezepte überzeugen sogar Gemüsemuffel!

– Über 125 abwechslungsreiche pflanzliche Rezepte – schnell und einfach nachzukochen

– Vegane Klassiker und kreative Variationen: Von Bowls, Salaten, Suppen, Sandwiches über Hauptspeisen und Beilagen bis hin zu traumhaften Desserts ist garantiert für jeden etwas dabei.

– Fast alle Rezepte sind für Menschen mit Herzproblemen geeignet oder lassen sich „herzfreundlich“ anpassen.

– Nach dem Ernährungskonzept von Caldwell B. Esselstyn Jr., einem der erfolgreichsten Herzspezialisten und Präventivmediziner weltweit.

Jane Esselstyn und Ann Crile Esselstyn sind ein fantastisches Mutter-Tochter-Duo und Pionierinnen der gesunden, veganen Küche. Sie verfassen Kochbücher, halten Vorträge, betreiben einen YouTube-Kanal und klären unermüdlich darüber auf, wie Zivilisationskrankheiten durch die richtige Ernährung verhindert oder geheilt werden können.

Hier das Buch inkl. der Rezepte bestellen.


05.11.2026 – Im Sternbild des „Eiskratzers“ steckt im Gürtel des Orion eine Galaxie

6. November 2026

Als mein Bruder Mike und ich noch regelmässig im Winter auf Mallorca waren, sahen wir beim Rauchen in der Nacht in den klaren Sternenhimmel. Ein Sternbild fiel uns jedesmal auf. Der Orion. Drei Sterne in einer Reihe, drumherum ein paar helle Eckpunkte – und schon war er wieder da, unser «Eiskratzer».

Offiziell heisst das Sternbild Orion. Aber wenn man seine Sterne im Kopf verbindet, sieht die Figur tatsächlich aus wie ein Eiskratzer fürs Auto. Der Name passt auch zur Jahreszeit. Im Winter ist Orion besonders gut zu sehen, und an den Abenden, an denen wir ihn entdeckt haben, war es meistens kalt. Ja, auch auf Mallorca.

Jetzt ist mir der Eiskratzer auf Teneriffa beim Weg nach Hause wieder begegnet. Diesmal habe ich ihn in Puerto de la Cruz fotografiert. Und beim Anblick der drei Gürtelsterne musste ich sofort an die Geschichte von Mike und mir und unsere Winterabende beim Rauchen auf Mallorca denken.

Rosenberg sagte: Im Gürtel des Orion ist eine komplette Galaxie (Quelle)

In Men in Black (1997) steckt im Gürtel des Orion sogar eine ganze Galaxie. Wer jetzt bei Mintaka, Alnilam und Alnitak nachschaut, sucht an der falschen Stelle. Orion heisst im Film der rot-weisse Kater von Gentle Rosenberg. Und sein «Gürtel» ist ein Halsband, an dem ein kleiner Anhänger baumelt. Darin steckt eine komplette Galaxie.

BTW: Beteigeuze (auch Betelgeuse oder α Orionis genannt) ist ein bekannter Stern im Sternbild Orion.

Position: Er markiert die linke Schulter des himmlischen Jägers Orion.

Art des Sterns: Es handelt sich um einen Roten Überriesen (einen sehr großen, rötlich leuchtenden alten Stern).

Sichtbarkeit: Mit bloßem Auge ist er vor allem in den Wintermonaten am Nachthimmel leicht als rötlicher Punkt zu erkennen.

Zukunft: Langfristig wird Beteigeuze als Supernova explodieren – nach astronomischen Schätzungen wird das aber voraussichtlich erst in Hunderttausenden von Jahren passieren.


05.11.2026 – 4000 Kilometer und 20 Grad Differenz

5. November 2026

Eigentlich hatte ich mir zum 60. Geburtstag selbst ein Geschenk machen wollen. Ich wollte nach Malaga und Granada. In die Wärme und zur Alhambra. Auf den Spuren der Mauren und des Flamenco. Das hatte ich lange geplant und stand fix im Kalender. Mike, Natalie, Günther und ich. Das war auch fix. Und zwar vom 05.-15.11.2026

Aber dann „erwischte“ es Günther. Glücklicherweise hatte er bei unserem letzten gemeinsamen Ausflug nach Stresa und die La Isla Bella gemerkt, dass er schnell ausser Puste kam und „nicht mehr konnte“. Er ging nach unserer Rückkehr sofort zum Doktor. Und als ich dann in Heidelberg zur KNX TCC war, rief er mich an und erzählte mir das Ergebnis.

Sein Herz braucht Stents. Die das Herz versorgenden Adern sind verstopft bis zu. Er hätte jederzeit einen Herzinfarkt bekommen können. Somit bekam er am Montag letzter Woche zuerst 2 Stents. Ausserdem vom Arzt den dringenden Rat seine Ernährung umzustellen.

Am 16.12. bekommt Günther dann noch ein paar Stents. Gut, dass er gleich zum Doc gegangen ist. Er wusste bereits, dass seine Familie vorbelastet ist. Auch sein Bruder und seine Schwester bekamen bereits die gleiche Behandlung. Aber dadurch fällt Günther erst mal wegen Malaga/Granada aus. Gute Besserung auch auf diesem Wege und bleib wachsam und gesund.

Somit organisierte ich um. Noch dazu hatte keiner meiner Kollegen in der Schweiz am Wochenende nach meinem Geburtstag mit mir zu feiern. Deshalb feierten wir ja gestern im Tempodrom und anschliessend in der Pizzeria.

Aber somit ergab sich die Möglichkeit mit meinen Freunden und Kollegen auf Teneriffa zu feiern. Yury half mir bei der Organisation. Die Idee war in der Guachinche Suertita zu feiern. Das ist etwas obenam Berg bei La Orotova. Ein Weingut. Und das Lokal ist wie bei uns eine Besenbeiz. Nur am Wochenende offen.

Somit lud ich für kommenden Samstag 13:30 Uhr ein. Es gibt traditionell Teneriffa – Essen. Und vielleicht spielen mir die Musiker vom Projekt „Los de La Guapa“ ein Ständchen. Gefeiert wird bis 17:30 Uhr. Danach schauen wir mal, wie es weitergeht. Und speziell wo!?

Mein Körper ist inkompatibel auf kalte Temperaturen. Nicht nur, dass es mich friert. Ständig. Ich trockne komplett aus. Meine Haut wird von der trockenen Heizungsluft förmlich ausgesaugt. Mein Luftbefeuchter im Wohnzimmer bläst täglich 5 Liter Destilliertes Wasser in die Luft, um 55% Luftfeuchtigkeit zu erreichen.

Meine Haut trocknet bei Kälte aus. Meine Arme, Beine, sogar die Kopfhaut! Meine Nase ist in der Wohnung ausgetrocknet und Draussen in der Kälte läuft sie. Meine Augen sind geschwollen. Die Haut juckt. Rötungen. Überall! Aaah. In Rickenbach kälter Wind bei 6 Grad. Wolken Grau in Grau.

Auf Teneriffa in Puerto de la Cruz hat es 26 Grad. Mal Sonne. Mal Wolken. Who cares! Nachts dann 21 Grad. Die Luftfeuchtigkeit liegt um die 75%! Nach 2 Tagen ist mein Körper auf „Normalzustand“. Meine Haut schwillt ab. Die Rötungen verschwinden. Sie juckt auch nicht mehr. Auch meiner Lunge geht es besser. Das braucht mein Körper.

Der Teide hat Schnee unter den Wolken. Auf 3000 Metern.

Jetzt sitze ich in der „Bar Caféteria Iris“ und habe eine Tortilla mit Salat und ein Alkoholfreies Dorada vor mir. Ich sitze draussen bei 23 Grad. Auf der Terrasse!!


05.11.2026 – Die Alte loswerden? Mädelsflohmarkt in Kempten! 

5. November 2026

Diese Woche am 3. November fuhr ich mit Claudia von Rickenbach aus nach Konstanz. Ich war bei der Post und Claudl brauchte etwas aus der Apotheke.

An einer Kreuzung müsste ich warten. Gegenüber am Zaun hing ein pinkfarbenen Plakat. Darauf stand „Mädels-Flohmarkt“!!

Und mir schoss sofort ein Gedanke durch den Kopf! Endlich kann man als Mann seine Alte loswerden! Und bekommt auch noch ein paar Franken dafür. Wenig gebraucht. Abgestaubt. Frisch gebadet. Aufpoliert beim Friseur. Dezent geschminkt. In ein schönes Sommerkleid gepackt und Preisschild dran!

Auch für die Käuferschar – oft Männer, aber auch immer mehr Frauen – hat so ein Mädelsflohmarkt massive Vorteile! Wenn man früh dran ist gleich nach der Eröffnung bekommt man gut erhaltene oft noch frische Exemplare zu sehr günstigen Preisen! Aber dann muss man gut verhandeln können. Und nicht allzu wählerisch sein.

Aber was macht man, wenn keiner Interessen am gebrauchten zerrupften Exemplar hat. Dann muss man mit dem Preis runter und mit Zusatzausstattung werben. Oder noch was oben drauf geben. Klamotten zum Beispiel.

Ob es ein 10 Tage Rückgaberecht oder eine Garantie gibt? Weil, wenn das Mädel recht laut ist, nur rumschimpft oder ned stubenrein ist, was dann?

Schade, dass ich an dem Tag nicht da bin. Vielleicht das nächste Mal.

(Text kann Spuren von Satire enthalten)


05.11.2026 – Besten Dank! Ab auf „Meine Insel“

5. November 2026

Vielen lieben Dank für die Gratulationen auf allen Kanälen! Keine Sorge: Ich bleib, wie ich bin. PeterPan is never growing old.

Jetzt geht’s auf „meine Insel“. Am Samstag wird nochmal gefeiert. In der Guachinche Suertita.

Wie immer fliege ich mit zwei Laptops und ausreichend Arbeit nach PDLC. Aber die Temperaturen sind einfach 20 Grad angenehmer. 4 h 20 min to go.

Hasta la Vista, Babe!


05.11.2026 – Helloween-Streich: Erste Fälle von Süssigkeiten-Manipulation aufgeklärt

5. November 2026

Und es war alles ganz anders: Der STERN und andere Medien melden erste Ergebnisse der Polizei Ermittlungen. 

Dutzende Meldungen über Fremdkörper in Halloween-Süßigkeiten haben in den vergangenen Tagen Eltern in ganz Deutschland verunsichert und sogar Europol auf den Plan gerufen. Inzwischen steht in mindestens drei Fällen fest:

Die Kinder hatten die Süßigkeiten selbst präpariert oder einen entsprechenden Vorfall vorgetäuscht.

Ein Sprecher der Polizei Essen sagte der Nachrichtenagentur DPA: „Wir gehen aktuell davon aus, dass die Täter die Anregung zur Begehung dieser Straftaten aus dem Internet haben.“ Dem Bayerischen Landeskriminalamt ist allerdings kein entsprechender aktueller Social-Media-Trend bekannt.

Er vermutete, am Anfang könnte ein Mensch gestanden haben, der Bekannten auf Social Media von einer manipulierten Süßigkeit berichtet habe. „Und schon verbreitet sich diese irgendwie verrückte Geschichte in der nächsten Stunde auf diesem Weg bei einer rasant wachsenden Zahl von Menschen und stößt so am selben Tag auch auf einzelne Personen, die die Tat nachahmen.“

Das Polizeipräsidium Mittelfranken erklärt, Hinweisen auf manipulierte Halloween-Süßigkeiten weiterhin nachzugehen und Ermittlungen einzuleiten. Zugleich appelliert es an Eltern, mit ihren Kindern über die Gefahren von Mutproben und Nachahmungsaktionen in sozialen Medien zu sprechen.

Da die Teufelsbraten, welche die halbe Welt in blanke Panik bringen, minderjährig und somit strafunmündig sind, wird es ausser der Aufregung von wegen „Oh Gott! Oh Gott! Das waren bestimmt wieder diese kriminellen gewalttätigen Migranten!“ und „Die Welt wird immer schlimmer, sogar Kinder..“ ausser einem erhobenen Zeigefinger keine strafrechtlichen Auswirkungen haben.

Aber es ist sinnlos, weil es wird sicherlich wieder welche geben, die trotzdem denken und sagen „Da wird schon was dran sein„

Halloween-Süßigkeiten teilweise von Kindern selbst manipuliert

Fck Socials… Glaubt einfach ned jeden Scheiss.


05.11.2026 – Schweizer Verordnung für „Den Gebrauch von offenem Feuer in Höhlen“ aus der Steinzeit gefunden

5. November 2026

Kollege Peter aus Offenbach schickte mir gerade dieses Foto. Darauf antwortete ich: „Die Preussen erfanden die Bürokratie! Die Schweizer perfektionieren diese. Dabei erfanden die Perser die Bürokratie.“

Nein, es waren die Perser, welche die Bürokratie erfanden.

Satirischer Aushang der Höhlenverwaltung Hinterfels · Ausgabe 1/8000 v. Chr. (Gefunden in Helvetien von Miraculix auf der Suche nach Höhlen-Lor-Bären)

Geschätzte Höhlenbewohnerinnen und Höhlenbewohner

Seit der Entdeckung des Feuers häufen sich die Reklamationen. Beanstandet werden insbesondere liegen gelassene Knochen, eigenmächtig verschobene Feuerzeiten und der Satz «Das hat schon geraucht, als ich gekommen bin». Die Höhlenversammlung erlässt deshalb folgende Ordnung.

Art. 1 – Benützungsplan
Die Feuerzeiten sind dem Plan links neben dem Eingang zu entnehmen. Eintragungen erfolgen mit Holzkohle. In den Fels geritzte Reservationen gelten für die laufende Woche. Die Dauerhaftigkeit des Eintrags begründet kein Vorrecht.

Art. 2 – Feuersteinschlüssel
Der Feuerstein ist bei der Höhlenwartin abzuholen und nach Gebrauch zurückzugeben. Wer ihn vor der eigenen Schlafnische deponiert, wird gebeten, sich mit dem Begriff «gemeinschaftlich» vertraut zu machen.

Art. 3 – Brennmaterial
Das Brennholz ist von jeder Partei selber mitzubringen. Der Holzstapel mit der Aufschrift «Privat» gehört der Partei aus Nische 3. Diese hat sich an der letzten Versammlung ausdrücklich gegen die Auslegung ausgesprochen, wonach «Privat» eine Holzsorte sei.

Art. 4 – Glutübergabe
Die Übernahme der Restglut ist mit der nachfolgenden Partei persönlich zu vereinbaren. Ein Zuruf in den hinteren Höhlengang gilt erst als bestätigt, wenn eine andere Stimme antwortet. Das Echo ist seit dem Vorfall vom vergangenen Vollmond als Zeuge ausgeschlossen.

Art. 5 – Reinigung
Die Feuerstelle ist besenrein zu hinterlassen. Der Reisigbesen hängt beim Eingang. Wer ihn versehentlich mitverfeuert, hat bis zur nächsten Benützung einen gleichwertigen Besen bereitzustellen. Die Asche des alten Besens wird als Ersatz nur ungern entgegengenommen.

Art. 6 – Nachtruhe
Ab dem ersten Eulenruf sind lautes Holzspalten, rhythmisches Steineklopfen und Diskussionen über die richtige Zubereitung von Mammut einzustellen. Das Mammut darf weitergaren.

Art. 7 – Beanstandungen
Reklamationen sind unter Angabe von Nischennummer und Vorfall auf einer handlichen Steintafel einzureichen. Anonyme Tafeln werden als Untersetzer verwendet.

Art. 8 – Schlussbestimmung
Der Antrag auf ein generelles Feuerverbot wurde mit vier zu einer Stimme abgelehnt. Die Minderheit hat sich ihren Feuertermin für Samstagabend vorsorglich gesichert.

Die Höhlenverwaltung dankt für die Rücksichtnahme und bittet darum, diesen Aushang hängen zu lassen. Er ist die dritte Ausfertigung.

Mit vorzüglicher Hochachtung: Der Chef

Ergänzung und Wissenswertes zum Thema „Bürokratie“

Die Bürokratie als Verwaltungssystem hat keinen bekannten Erfinder. Schon um 3300 v. Chr. hielten Schreiber im südlichen Mesopotamien wirtschaftliche Vorgänge auf Tontafeln fest. Auf späteren Tafeln wurde sogar die Ausgabe von Bier dokumentiert.

Das Wort «Bürokratie» wird dem französischen Ökonomen Vincent de Gournay zugeschrieben. Er soll es Mitte des 18. Jahrhunderts spöttisch für die «Herrschaft der Amtsstuben» geprägt haben.

Für unsere Höhlenordnung heisst das: Die Steintafel für Reklamationen war erfunden. Auf die Bearbeitungsfrist musste man noch warten.